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Tennissparte sucht neue Mitglieder!

Die Tennissparte der TuS Gaarden sucht in allen Altersbereichen (von jung bis alt) neue Mitglieder, gerne auch aus anderen Abteilungen des Vereins.
Für Anfänger stehen Trainer im Jugend- sowie im Erwachsenenbereich zur Verfügung. Ein Schnuppertraining ist möglich.

Anfragen bitte an:
Volker Lorenzen (1. Vorsitzender), Tel. 0431-783543, Email: volo43 @ web.de,
Heinz Schmidtke (Sportwart), Tel. 0431-203962,
Email: heinz.schmidtke @ t-online.de 
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Grünkohlessen 2018

Grünkohlessen der TuS Gaarden ließ kaum ein Thema aus

16.02.2018

Nach Aschermittwoch, vor dem Kieler Umschlag, auf jeden Fall aber wieder wenige Wochen vor einer Wahl, diesmal der Kommunalwahl, das war der richtige Zeitpunkt für das 33. Gaardener Grünkohlessen.

 
Grünkohlessen 2018, Levtzow
Ortsbeiratsvorsitzender Bruno Levtzow.
„Der Ortsbeirat Gaarden hat zu 99,9 Prozent immer recht.” Das rief dessen Vorsitzender Bruno Levtzow aus und lieferte damit einen von zahlreichen kernigen Sprüchen, die am 16. Februar dem Gaardener Grünkohlessen die rechte Würze verliehen.
Ansonsten kam immer wieder ein Thema zur Sprache, das außer Gaarden die ganze Stadt betrifft: das irgendwie nicht in die Zielgerade kommende neue Schwimmbad an der Hörn.

Grünen-Ratsherr Arne Langniß schlug gar vor, die Einrichtung „Bad für Entspannung und Ruhe” zu nennen. Was zwar nicht sonderlich originell klingt, aber immerhin die Abkürzung BER hergibt, die bei jedem Haushaltspolitiker reflexartig Panikattacken hervorruft.

Grünkohlessen 2018, Tovar
Stadtpräsident Hans-Werner Tovar.
Stadtpräsident Hans-Werner Tovar blieb zwar ruhig, gab aber zu, in Sachen Eröffnungstermin selber nichts Genaues zu wissen. Zusichern könne er jedoch, dass es mit dem Zentralbad „vor der Fertigstellung des Berliner Flughafens” etwas werde.
Nachdem dann auch noch der neue SPD-Bundestagsabgeordnete Mathias Stein das Thema angesprochen hatte, sah sich Stadtbaurätin Doris Grondke schließlich doch veranlasst, wenigstens ein bisschen was Konkretes von sich zu geben.
„Dieses Jahr können Sie noch runterrutschen”, sagte sie direkt an die Adresse von Stein.

TuS-Ehrenvorsitzender Dieter Bünning schlug den Bogen zum 32. Grünkohlessen 2017 und kam noch einmal auf das Lore & Lay-Theater, das bisher im Wasserturm auf dem Ravensberg seine Spielstätte hatte, zu sprechen. Es wollte in der Hörn auf der Gaardener Seite ein Theaterschiff installieren. Nachdem nun offenbar alle scheinbaren und tatsächlichen Schwierigkeiten aus dem Wege geräumt schienen, können sie nun wohl bald loslegen. Die Kulturszene in Gaarden wird also gestärkt.
Und es ist so schäbig, was es im Internet an Kommentaren gab bezüglich der Lage ausgerechnet in Gaarden. Wer so etwas absondert, sollte sich schämen. Es wurde ja von mehreren interessierten Seiten versucht, das Theater zum Westufer zu bugsieren, z.T. wurden falsche Pläne über das Schongebiet für die Heringe lanciert. Da gilt ein besonderer Dank unserem scheidenden Stadtrat Wolfgang Röttgers, der leider kurzfristig absagen musste. Tief ist er in die Akten eingestiegen, hat die „richtigen” Pläne zutage gefördet, ist damit in die Ausschüsse und den Ortsbeirat gegangen und hat damit die Entscheidung zugunsten Gaardens doch noch erzwungen. Eine andere Entscheidung war nun kaum noch möglich.
So viel konnte immerhin geklärt werden beim 33. Grünkohlessen, zu dem die TuS Gaarden im Vereinsheim an der Baukampfbahn ungefähr 130 Gäste begrüßte.

Dass andere Dinge ungeklärt blieben, hatte auch mit Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) zu tun, der grippegeplagt das Bett hüten musste. Schließlich hatte er hier vor einem Jahr Aktionen unter dem Slogan „Gaarden hoch zehn” angekündigt. Dazu konnte er nun nichts sagen, ebenso wenig wie zum Stand der Hörnbebauung oder zur Gaardener Brücke mit dem Fahrstuhl, an der sich schon mehrere Oberbürgermeister versucht hatten.
Grünkohlessen 2018, Schimanski
TuS-Vorsitzender Michael Schimanski.
Oder war Ulf Kämpfer gar heimlich nach Berlin gereist, „weil die da keine guten Leute haben?”. Das jedenfalls unkte der ebenfalls stets für kernige Sprüche gute Alt-Gaardener Jochen „Pieper” Petersen mit Blick auf die gebeutelten Sozialdemokraten.

Keineswegs Sprüche klopfte Michael Schimanski, der das Grünkohlessen erstmals als Vorsitzender der TuS Gaarden eröffnete.
Er rückte den Nachwuchs in den Mittelpunkt und betonte: „Wenn wir den Stadtteil verändern wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.”
Durchaus auch in Kooperation mit anderen Vereinen könnte die TuS Gaarden viel mehr zur Veränderung beitragen, wenn die entsprechenden räumlichen Kapazitäten zur Verfügung stünden”, appellierte er an die Kommunalpolitiker.
Aktuell gilt das für den Boxraum in der Gaardener Schwimmhalle, der ja nur noch für kurze Zeit zur Verfügung steht.

Grünkohlessen 2018, Kohrs
Ortsbeiratsmitglied
Ute Kohrs.
SPD-Ortsbeirätin Ute Kohrs machte sich ebenfalls Gedanken um die Kinder und verwies auf den engen Zusammenhang von Armut und schlechter Bildung. „Da muss ganz, ganz viel getan werden, auch kulturell!”, forderte sie.

Und ganz ähnlich äußerte sich TuS-Integrationsbeauftragter Georges Papaspyratos, der seinen Traum von einem interkulturellen Sport- und Bildungszentrum in Gaarden formulierte.
Wie üblich, kamen beim Grünkohlessen neben solch konstruktiven Gedanken wieder allerlei Kritikpunkte zur Sprache. So tadelte Bruno Levtzow die Stadtverwaltung, weil sie das Amt für Soziale Dienste an die Hörn verlagern will und den Sitz des kommunalen Ordnungsdienstes sogar ganz aus Gaarden abgezogen hat.
Mahnende Worte äußerte auch Dieter Bünning, der den Abend moderierte. Er warnte die Stadt davor, nicht den einst am Sophienhof begangenen Fehler zu wiederholen und die als unangenehm empfundene Szene vor dem Hauptbahnhof nach Gaarden zu verdrängen.
Womit er Stefan Kruber, den Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktion, zumindest grundsätzlich auf seiner Seite haben dürfte. Der nämlich stellte fest: „Die Integrationsfähigkeit von Gaarden wird gern genutzt, und das nicht immer fair.”

Das größte Lob gab es diesmal beim Grünkohl allerdings für SPD-Mann Mathias Stein. Dieter Bünning, Bruno Levtzow und andere Redner würdigten ausdrücklich, dass er sein Wahlkreisbüro mitten in Gaarden eröffnet hat, und das dazu noch mit seinem Parteifreund, dem Landtagsabgeordneten Bernd Heinemann.
Grünkohlessen 2018, Stoecken
Sport- und Sozialdezernent Gerwien Stöcken.
Überhaupt wurde am Freitag relativ viel gelobt und relativ wenig geklagt. Was vielleicht auch ein bisschen an Sozialstadtrat Gerwin Stöcken lag, der hervorhob, dass Gaarden mehr sei „als ein Stadtteil, der sich benachteiligt fühlen darf”.

Beispielhaft mögen dafür die Übertragungen der Open-Air-Opernaufführungen vom Rathausplatz zum Vinetaplatz stehen. Die Public-Viewing-Veranstaltungen der letzten Jahre waren alle ein voller Erfolg, ein echtes Highlight mit einem schönen Ambiente; weiße Leinentischdecken, Weinausschank, das hatte was. Das zeigt doch, dass auch in Gaarden ein entsprechendes Publikum vorhanden ist und hier etwas auf die Beine gestellt werden kann. Wir hoffen, dass wir auch 2018 wieder eine Übertragung zum Vinetaplatz erleben. Die Gaardener Bevölkerung hätte es verdient.
Fakt ist aber, dass eine Menge Geld nach Gaarden fließt. Es kommt aus Brüssel, aus Berlin, vom Land und von der Stadt. Stichwort: „Soziale Stadt”. Das erkennen wir dankbar an. Der auf Gaardener Gebiet fertiggestellte Sport- und Begegnungspark kann sich wirklich sehen lassen. Inzwischen reicht er ja über die Dockshöhe bis nach Ellerbek zum Gelände der Ellerbeker Turnvereinigung. Für uns als TuS Gaarden wird der Coventryplatz wohl immer unsere Kaiserliche Werft bleiben. Aber es ist wohl eine gute Lösung gefunden worden, gemeinsam mit Grünflächenamt und Amt für Sportförderung. Aber wir werden das natürlich weiterhin kritisch beobachten.

Grünkohlessen 2018, Buenning
TuS-Ehrenvorsitzender Dieter Bünning.
Grünkohlessen 2018, Hildebrandt
Vereinswirtin Sylvia Hildebrandt.
Seine Grünkohlrede beendete Dieter Bünning mit zwei weiteren positiven Aussagen zu Gaarden, wobei ihm bewusst war, dass er sich wiederholte, allerdings gerne: „Wenn man das Hörn-Gelände am Abend bei Sonnenschein sieht, dann wird deutlich, dass die Sonnenseite Kiels auf dem Ostufer liegt. Viele haben das nur noch nicht gemerkt. Diese Chance muss die Stadt nutzen.”
Schließlich gab er noch ein Wort noch mit auf den Weg, und zwar von Andreas Gayk, dem früheren OB von Kiel: „Solange das Ostufer nicht aus- und aufgebaut ist, atmet Kiel nur auf einem Lungenflügel”, mit einer Ergänzung: „Kiel darf sich nicht verzetteln, sondern sollte eine Sache nach der anderen abarbeiten.”

Ein großes Lob – auch das darf und soll erwähnt werden – ging beim 33. Grünkohlessen auch in Richtung Küche. Wirtin Sylvia Hildebrandt und ihr Team waren auf den Punkt in Topform und versorgten die zahlreichen Gäste aufs Schmackhafteste.

 

Martin Geist/Dieter Bünning
(Alle Fotos: Martin Geist)

Gästeliste (PDF)
 
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Grünkohlwanderung

Grünkohlwanderung der TuS-Sportlerinnen

11.02.2018
Dieses Jahr führte uns die Wanderung durch Nowosibirsk …… –
…so hätte man meinen können!
Als dreizehn Teilnehmerinnen sich an der Bushaltestelle an der Hummelwiese trafen, standen wir im Schneegestöber, und Sturmböen pfiffen um die Ecke. Das hielt uns aber nicht davon ab, in den Bus zu steigen und uns nach Schilksee zum Olympiazentrum fahren zu lassen.

Von dort aus ging es, immer entlang der Wasserkante, nach Strande und weiter bis zum Leuchtturm Bülk. Dort erwartete uns schon das Team vom „Leuchtturm-Pavillon” mit einem reich und üppig gedeckten Tisch zum „Grünkohl satt essen” und einem Schnaps.
Bei anregenden Gesprächen und heiteren Erzählungen schmeckte das Essen nochmal so gut. Währenddessen „riss der Himmel auf”, und bei strahlendem Sonnenschein nutzten wir diese kurze Gelegenheit, um den Leuchtturm zu besteigen.
Welch’ ein Ausblick!
Dann ging es, immer entlang der Wasserkante, zurück zum Olympiazentrum. Dort befindet sich das Cafe „Backbord”.
Auch hier hieß man uns mit einer schönen Kaffeetafel willkommen. Kaffee, Tee, Waffeln, Eis, Kuchen und Torten ließen wir uns dort schmecken. Selbstverständlich gab es auch hier noch viel einander zu erzählen.
Und dann war es Zeit, mit dem Bus zurück zu fahren!
Ein schöner gemeinsamer Tag ging zu Ende und hat gezeigt: Auch in stürmischen Zeiten halten wir zusammen und machen das Beste daraus!

Christiane Petersen
 
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TuS-Gaarden-Ringer auf Erfolgskurs

Siegerehrung Männer Jugendringer
03.02.2018
Offene Hamburger Meisterschaften 2018 (Freistil)
Bei den offenen Hamburger Meisterschaften 2018 im freien Stil gelang es den TuS-Gaardener A-Jugendringern Sayfulla Timaev und David Sanosyan, jeweils eine Goldmedaille zu gewinnen.
Eine Silbermedaille erkämpfte sich Deni Hamedov in der D/E-Jugendklasse.
Im Männerbereich wurde Darius Emrich Vizemeister. Tomasz Maciejun gewann eine Bronzemedaille bei den Männern in der Klasse bis 97 Kg.

 

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