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Wer hat Lust, mit uns Skat zu spielen?

Wir suchen dringend Verstärkung.

Immer Montags ab 17:00 Uhr in der Vereinsgaststätte Baukampfbahn, Röntgenstr. 5, 24143 Kiel.
Anmeldung bei Frau Hildebrandt, Telefon: 0431 20 09 80 43.

Boxen:
Benjamin Kotza gewinnt die Deutsche Meisterschaft in Wittenburg

Mai 2022

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Gewichtheben Landesmeisterschaft Preetz Gewichtheben Landesmeisterschaft Preetz

Gewichtheben:
Erneute Jugend-Landesmeister mit Bestleistungen

Landesmeisterschaft 2022 in Preetz
Sam und Dean Lorr vom TuS Gaarden wurden erneut Landesmeister mit neuen Bestleistungen.

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Auch das Gaardener Grünkohlessen 2022 fiel aus

Grund: „Corona”
Das Gaardener Grünkohlessen ist seit über 35 Jahren ein fester Programmpunkt im Veranstaltungskalender und ein Highlight im Stadtteil Gaarden. Als wir uns im Verein schon Ende 2020 schweren Herzens entschlossen, diese Traditionsveranstaltung für Februar 2021 nicht stattfinden zu lassen, hofften wir, dass wir im Jahre 2022 wieder in normalen Zeiten leben würden und freuten uns schon auf den Februar 2022. Wir waren überzeugt, dass der Corona-Spuk dann wohl vorbei sei.

Die Vorbereitungen liefen auch ganz normal an: Material war schon das ganze Jahr über gesammelt worden, in die Einladungsliste waren bekanntgewordene Veränderungen eingearbeitet, auf jede wilde Änderung der Coronavorschriften wurde reagiert, Vorstand und Vereinswirtin stimmten die Höchstzahl der Gäste ab, die Einladungen wurden gedruckt, gefalzt und eingetütet. Hier gebührt Dank an die Geschäftsstelle für die Mithilfe. Alles war vorbereitet, um die Briefe Anfang Januar verschicken zu können. Dann jedoch wurden im Dezember weitere Einschränkungen in Kraft gesetzt.
Das bedeutete, dass die Veranstaltung unter extremen Bedingungen und Einschränkungen, hier: sehr umfangreichen hygienischen Auflagen und Mindestabstandsregeln sowie einer strikten Begrenzung der Gästezahl auf 50 hätte stattfinden müssen. Das ist für uns schwer vorstellbar und würde dem Charakter der Veranstaltung widersprechen. Wir können es auch nicht leisten, eine Auswahl zu treffen und entscheiden, wer eingeladen wird und wer nicht. Die Veranstaltung lebt doch gerade von der Vielfalt der Meinungen und Diskussionsbeiträge. Deshalb war Absage auch für 2022 aus unserer Sicht „alternativlos”.

Wenige Tage nach dem 18. Februar 2022 kam der nächste Tiefschlag, der unsere Entscheidung im Nachhinein noch bestätigte: Mit dem Angriff auf die Ukraine begann Russland, und hier speziell Herr Putin, den ersten Krieg seit über 75 Jahren auf europäischem Boden. Erschreckend auch, dass Putin das Vorgehen Hitlers im Zuge der Annexion des Sudetenlandes 1938 (Münchner Konferenz) sowie den Überfall auf Polen 1939 (Beginn des Zweiten Weltkrieges) als Blaupausen nahm.

Wir bitten um Verständnis für unsere Entscheidung und hoffen, dass wir endlich im Jahre 2023 wieder in normalen Zeiten leben, und freuen uns jetzt schon auf den Februar 2023 und das dann hoffentlich stattfindende Gaardener Grünkohlessen.
Vielen Dank an alle Wohlmeinenden für Ihre bisherige Unterstützung!

Michael Schimanski, 1. Vorsitzender
Dieter Bünning, Ehrenvorsitzender
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69. Grünkohlwanderung der Herren

30. Januar 2022
Traditionell seit 1953 am letzten Sonntag des Monats Januar – diesmal also am Sonntag, den 30. Januar 2022 – war es wieder soweit: 17 Teilnehmer waren bereit, sich auf das Abenteuer „Grünkohlwanderung” einzulassen. Treffpunkt war um 9.00 Uhr früh die Endhaltestelle der Linie 22 in Klausdorf/Schwentine an der Schule.

Die Wanderung selbst stand ja in mehrfacher Hinsicht unter einem besonderen Stern. Zunächst die Zählung: Wir sprangen von der 64. zur 69. Wanderung, weil einige Jahre vorher durch eine Unachtsamkeit, die nicht sofort bemerkt wurde, eine falsche Nummerierung fortgeschrieben wurde. Aber dann: Die 69. Wanderung im Jahre 2021 sollte dann ja die Premiere unseres neuen Grünkohlwanderwartes Dieter „Adolf” Adomeit werden, aber sie fiel coronabedingt aus. Also war die Wanderung 2022 die 69. Aber auch Weg und Ziel konnten wir unverändert aus dem Vorjahr übernehmen; das ersparte uns doch einiges an Vorarbeiten. Dennoch konnte das Ziel wie immer noch geheim gehalten werden. Sechs Teilnehmer hatten sich direkt zum Ziel angemeldet, so dass wir mit 11 wackeren Teilnehmern starten konnten.  Winterwetter hatten wir nicht gerade. aber es war doch kalt und, sehr wichtig, von oben trocken; manchmal brach sogar die Sonne durch. So wanderten wir unverdrossen los. Für Sonnabend und Sonntag war für Schleswig-Holstein zwar Sturm bis Windstärke 12 angesagt, aber davon spürten wir auf der ganzen Strecke fast nichts, denn es ging durch das Schwentinetal bis zur Stadtgrenze zu Kiel und waren immer gut abgedeckt. Der Sturm – oder besser: die letzten Ausläufer – war nur in den Wipfeln der höchsten Bäume zu beobachten, die manchmal doch erheblich hin- und herschwankten. Auch der ziemlich hohe Wasserstand der Schwentine störte uns nicht im geringsten, der Weg war gut befestigt und trocken. Lediglich an zwei Stellen mussten wir ein wenig über umgestürzte Bäume klettern, aber für Sportler wie uns war das kein Problem.

Viele Leute waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht unterwegs. Wir trafen lediglich eine unentwegte Läufergruppe, die wie wir vor nichts zurückschreckte, und einige Hundebesitzer, die ja bei jedem Wetter ihre Runde drehen müssen. So kamen wir gut voran und mussten ab und zu sogar das Tempo etwas bremsen, um nicht zu früh unseren Zwischenstop im Hasenkamp zu erreichen. Hier hatte Kurt im Garten eines seiner Mitarbeiter einen großen Topf mit dampfendem Glühwein vorbereitet, der nach Wunsch und Geschmack mit Amaretto oder Rum angereichert werden konnte. Die innere Wärme tat allen gut.
Gegen 12.00 Uhr mussten wir zum Aufbruch mahnen, um rechtzeitig unser Ziel zu erreichen. Aber das fiel nicht weiter schwer, denn der Punsch war sowieso alle. Also weiter durch den Wald und hoch zum Wehdenweg und durch die Neumühlener Straße, am Cometplatz vorbei zum Ostring und zur Wischhofstraße. Als wir in die Altenteichstraße einbogen, hatten wir noch eine kleine Steigung zu bewältigen, und dann hatten wir auch schon unser Ziel erreicht: das Sportheim des Wellingdorfer Turnvereins am Radsredder. Hier erwarteten uns sehnlichst nicht nur die sechs „Direktwanderer”, sondern auch die Wirtsleute Tina und Ralf Hansen.

Nach der Erstversorgung mit Getränken hielt „Adolf” seine Jungfernrede als Grünkohlwanderwart. Er begrüßte alle Teilnehmer und freute sich, dass bisher alles gut geklappt hatte. Eine besondere Freude war es für uns alle, dass Tina nach sehr schwerer Erkrankung wieder auf dem Wege der Besserung ist. Ein schöner Blumenstrauß sollte mit dazu beitragen, dass es weiter aufwärts geht.
Auch unser Ehrenvorsitzender Dieter Bünning fasste sich erfreulicherweise kurz. Besonders lag ihm am Herzen, allen, die die Grünkohlwanderungen in den letzten Jahren trotz aller widrigen Umstände am Laufen gehalten hatten, ein kleines Dankeschön zu übereichen. Für „Kuddl” und Martin Jürgensen, Manner Rath, Michael Boller, Dieter „Adolf” Adomeit für seinen Mut und – last, but not least – unseren Senior Fritz Rekittke, der unsere wunderbare und beliebte Kegelbahn gebaut und schließlich dem Verein zur Verfügung gestellt hat, gab es den TuS-Gaarden-Becher in der Hoffnung, dass er gut ankommt.
Herzlichen Dank Euch allen.

Auch über das Programm musste gesprochen werden. Im Grunde ist es bekannt. Wir könnten drei Wettkämpfe starten. Es gibt aber auch Stimmen, dass dieser Dreikampf mit all seinen Folgen (Grünkohlkönig 2022 mit Pflicht zum Grünkohlgedicht sowie Teller und Becher gravieren zu lassen, der Verlierer hat einen Bericht für die nächste Vereinszeitung zu verfassen) überholt sei, so dass wir darauf verzichten sollten. Die Diskussion ergab aber, dass die Wettkämpfe weiter durchgezogen werden sollten. Die Tradition der Grünkohlwanderungen darf nicht sterben!
Im nächsten Jahr steigt dann also die 70. Grünkohlwanderung.

Dann endlich wurde das Grünkohlbuffet mit allem Drum und Dran, was zum Holsteiner Grünkohl gehört, freigegeben. Wir hatten ja nicht gerade schönes, knackiges Winterwetter, aber der Sturm blies in den Höhen der großen Bäume doch ganz schön. Auch das ist Grünkohlwetter. Und hier im Sportheim des WTV ist er anerkanntermaßen immer sehr gut.
Wie vorher beschlossen, konnten wir uns beim Gaardener Dreikampf (Knobeln, Ringewerfen, Kegeln) die ersten Kalorien gleich wieder abarbeiten. Gesamtsieger wurde Dirk Jürgensen, 2. Platz Fritz Dowers und 3. Platz Volker Lorenzen. Sie durften sich eine der Flaschen Wein aussuchen, die Adolf als Einstand gestiftet hatte. Dafür herzlichen Dank, ebenso an die Gaardener Apotheke für ihre Taschenkalender. Den letzten Platz sicherte sich standesgemäß der einladende Grünkohlwanderwart Dieter Adomeit. Lediglich die Pflichten (Gedicht und Bericht) ließen wir fallen, so dass der Bericht an mir hängenblieb.

Dieter Bünning

Wetter:
Teils verschleierte Sonne, teils bedeckt, in der Höhe bis 10 Windstärken, im Tal fast windstill, schietkold,, Temperatur: 5°/6°, in Lee und mit Sonnenschein 12°.
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